Ein unverzeihlicher Fehler......

….hat sich in die gestrige Berichterstattung von der Hallenmeisterschaft Triplette eingeschlichen: Der Chronist hatte behauptet, der in Köln ansässige Klemens Mattes (Düsseldorf sur place) habe nie eine Lizenz beim BC Köln gehabt.

Wahr ist immerhin, dass er von 1989 bis 1994 bei der Boulespiel-Gemeinschaft Köln eine Lizenz hatte. Diese BSG ist erst Ende der Neunziger Jahre zum Verein geworden. Und sollte ursprünglich „Schmitz Köln e.V.“ heißen. Klemens hat nach eigenem Bekunden damals (für Köln) Liga gespielt. Er erinnert sich sogar an die ersten beiden Turniere, die er mit Lizenz spielte: in Troisdorf hatte er damals einen „unerträglich süßen“ Christstollen gewonnen und in Düsseldorf (zusammen mit Jürgen Berke und Dirk Starnick) einen Präsentkorb von Jacques Weindepot.

Da wir gerade tief in der Historie versackt sind, soll hier auch ein früher Geheimplan der BCler enthüllt werden: die früheren Köln-Mitglieder Klemens, Kim, Kamel, Soufiane und Markus Heuft sind nicht freiwillig zu Düsseldorf sur place gewechselt, sondern im Auftrag ihres Kölner Vereins. Sobald die Kölner die Mehrheit in Düsseldorf hätten, wollten sie den dortigen Verein in BC Köln-Nord umbenennen. Dies vor allem, um den damaligen Düsseldorfer Präsidenten Jürgen Wahl („sur place ist gewissermaßen der FC Bayern im Petanque“) zu düpieren.

Diese Pläne sind allerdings vor einigen Jahren ad acta gelegt worden, als der Ex-Kölner und Neu-Düsseldorfer Kim wieder in seine Heimatstadt zurückgekehrt ist und mit anderen Düsseldorfern einen eigenen Verein aufgezogen hat, der im Sommer in der heimischen Südstadt trainiert.

Zugegeben: das ist alles nicht so wahnsinnig wichtig. Aber wir wollen doch der Legendenbildung vorbeugen.

 

(os)