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….Prozent aller Mitglieder des Boule Club Köln traten am heutigen Samstag an, um einen Vereinsmeister Tête á Tête zu ermitteln. Letztes Jahr lag die Teilnehmer-Quote noch über 50 Prozent – aber da hatte es auch nicht so geregnet wie heute.

Als Startzeit war 14 Uhr angegeben, aber nicht jeder hatte das so richtig im Tête. Ahmad Saei zum Beispiel war schon um 11 Uhr da und ließ sich nicht von der (richtigen) Meinung abbringen, das sei die bessere Zeit gewesen. Denn am Vormittag wären wohl zwei bis drei (von fünf) Runden in der Trockenheit über dieselben gebracht worden.

Am Ende standen fünf BCler mit vier Siegen da – und Willi Roggendorf war der glückliche Gewinner. Ihm folgten Paul Schoppmann, Bernd Potthoff, Thomas Fortmann Und Werner Bönig. Als beste Dreier liefen Ralf „Bruce“ Küpper und Lee Di Cara über die Zielpfütze. Und dann war da Corinna Mielchen als beste weibliche Teilnehmerin.

Als Nachrücker stehen Martin Wanka und Frühaufsteher Ahmad bereit.

Nachrücker? Mitglieder des AixTeams bitte mal wegschauen: traditionell ermittelt der BC auf diese Weise sein Team für den BPV-Cup.

Präsident Manni hatte reichlich Essen und Getränke herangeschafft, da fehlte dem Landesmeister Tête dann die Kraft für einen vorderen Platz. Kaum zuhause angelangt und wieder fast trocken, fing er zu rechnen an und ermittelte den oben angegebenen Teilnehmerwert. Der Berichterstatter, kein Mann der Zahlenspiele, hatte nicht seinen besten Tag. Fand aber vor kurzem dank Hans Hintzens fein ermittelter Rangliste heraus, dass er ca. fünf SpielerInnen hinter sich gelassen hat.

Manfred Donder aber plant schon für das nächste Jahr eine Art Kopfrechnen-Olympiade für die Teamplanung. Dann, so hofft er, kann er endlich im BPV-Cup mitspielen.

Oder, Plan B, wieder Landesmeister werden.

 

(os)